Dr. van Haeringen Laboratorium B.V.

H919 Hüftgelenksinstabilität 1

Hintergrund

Die Lockerung des Hüftgelenks ist eine häufige Erkrankung bei Hunden. Die Veranlagung hat einen multifaktoriellen Ursprung, das bedeutet eine Kombination aus genetischen Faktoren und Umwelteinflüssen bedingt die Art und den Umfang der Symptome.

Die Hüftgelenksinstabilität hat zwei Hauptmerkmale:
• Lockerung: Hierbei handelt es sich um eine abnorme Beweglichkeit des Oberschenkelknochens in der Hüftgelenkspfanne. Daher ist die Hüfte im Vergleich zu gesunden Hunden weniger stabil.
• Verknöcherung und Knochenbildung: Bei jungen Hunden kann der normale Prozeß der Knochenbildung verlangsamt sein.

Sowohl die Lockerung des Hüftgelenks als auch Störungen der Knochenbildung führen mit zunehmendem Alter zu Arthrose. Am schwersten betroffene Hunde zeigen bereits nach wenigen Monaten Symptome. Andere Hunde entwickeln erst im späteren Leben eine Arthrose.

Dieser Marker ist Teil einer Gruppe genetischer Faktoren, die die Hüftgelenksinstabilität beeinflussen.

Testspezifische Informationen

-

Alter

Das Auftreten der Krankheit ist variabel. Es lässt sich nicht abschätzen, wann die ersten Symptome auftreten.

Bearbeitungszeit

Die Bearbeitungszeit eines Tests hängt in hohem Maße von der Logistik des Probentransports zum Labor ab. Nach Erhalt der Probe im untersuchenden Labor können Sie das Ergebnis in der Regel innerhalb von 10 Arbeitstagen erwarten. Eine längere Lieferzeit gilt für Tests, die von einem Partner Labor durchgeführt werden.

Auswirkung

Diese Erkrankung betrifft die Hüfte.

Rassen

Dieser Test wird für alle Rassen angeboten.

Probenmaterial

Als Probenmaterial können EDTA-Blut, Heparin-Blut, Gewebe, Schleimhautabstrich oder Sperma verwendet werden. Bitte fragen Sie bei Certagen nach, wenn Sie anderes Probenmaterial einsenden möchten.

Ergebnis

Die Veranlagung hat einen multifaktoriellen Ursprung, das bedeutet eine Kombination aus genetischen Faktoren und Umwelteinflüssen bedingt die Art und den Umfang der Symptome. Dieser Marker ist Teil einer Gruppe von genetischen Faktoren, die die Hüftgelenkinstabilität beeinflussen (d. h. eine abnorme Beweglichkeit des Knochens im Hüftgelenk). Diese abnorme Beweglichkeit kann durch die regionalen Muskeln gut kompensiert werden, sodass sie manchmal unbemerkt bleibt, obwohl die Tiere das potentielle Risiko tragen, eine Hüftgelenkinstabilität zu entwickeln. Die Hüftgelenkinstabilität ist auch nicht mit der Hüftdysplasie (HD) gleichzusetzen. Vielmehr kann die HD langfristig die Konsequenz einer ignorierten bestehenden Hüftgelenkinstabilität sein.
Für jeden genetischen Faktor der multifaktoriellen Erkrankung wird die entsprechende genetische Variante als günstig (N) oder ungünstig (HL) angegeben.
N/N: Das Tier trägt zwei Kopien des günstigen Allels und hat kein erhöhtes Risiko für eine Hüftgelenkinstabilität. Wenn es in der Zucht eingesetzt wird, wird kein Nachkomme das ungünstige Allel erben.
N/HL: Das Tier trägt eine Kopie des günstigen und eine Kopie des ungünstigen Allels. Das Tier hat ein erhöhtes Risiko für eine Hüftgelenkinstabilität. Wenn es in der Zucht eingesetzt wird, erhalten 50% der Nachkommen das ungünstige Allel.
HL/HL: Das Tier trägt zwei Kopien des ungünstigen Allels. Das Tier hat ein erhöhtes Risiko für eine Hüftgelenkinstabilität. Wenn es in der Zucht eingesetzt wird, erhalten alle Nachkommen ein ungünstiges Allel.

Vererbung

Hüftgelenksinstabilität hat einen multifaktoriellen Ursprung, d. h. die Symptome entstehen durch das Zusammenwirken verschiedener genetischer Faktoren und Umwelteinflüsse.
Der untersuchte Marker gehört zu einer Reihe genetischer Faktoren, die das Krankheitsbild der Hüftgelenksinstabilität beeinflussen, welches bis zur Hüftluxation führen kann.

Schweregrad der Erkrankung

-

Code H919

Hüftgelenksinstabilität 1

€ 47,80 (Inkl. 21% MwSt.)
€ 39,50 (ohne MwSt.)
Menge