Dr. van Haeringen Laboratorium B.V.

H730 Canine Multifokale Retinopathie Typ 2 (CMR2)

Hintergrund

Drei verschiedene Mutationen in demselben Gen führen zur Multifokalen Retinopathie beim Hund, die deshalb als Typ 1, 2 oder 3 bezeichnet werden. Es handelt sich um eine Augenkrankheit, bei der zahlreiche mehr oder weniger runde Vorwölbungen der Netzhaut (multifokal), die mit einer grau-braun-rosa gefärbten Flüssigkeit gefüllt sind, auftreten. Die Vorwölbungen erinnern an Blasen und treten an verschiedenen Stellen der Netzhaut in unterschiedlicher Größe auf, typischerweise in beiden Augen betroffener Hunde. Trotz der Netzhautveränderungen kommt es in der Regel nicht zu Beeinträchtigungen des Sehvermögens.

Testspezifische Informationen

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Alter

Bearbeitungszeit

Die Bearbeitungszeit eines Tests hängt in hohem Maße von der Logistik des Probentransports zum Labor ab. Nach Erhalt der Probe im untersuchenden Labor können Sie das Ergebnis in der Regel innerhalb von 10 Arbeitstagen erwarten. Eine längere Lieferzeit gilt für Tests, die von einem Partner Labor durchgeführt werden.

Auswirkung

Diese Erkrankung betrifft hauptsächlich das Sehvermögen und kann zur Erblindung führen.

Rassen

Dieser DNA-Test wird für folgende Rasse(n) angeboten:Coton de Tulear, Mastiffs. Weitere Informationen finden Sie in den 'Häufig Gestellten Fragen' (FAQ).

Probenmaterial

Als Probenmaterial können Sperma, EDTA-Blut, Heparin-Blut, Gewebe oder Schleimhautabstrich verwendet werden. Bitte fragen Sie bei Certagen nach, wenn Sie anderes Probenmaterial einsenden möchten.

Ergebnis

Das Tier hat zwei normale Erbanlagen. Es ist nicht von der untersuchten Krankheit betroffen. Wird es zur Zucht eingesetzt, kann es die Krankheit nicht in der Population verbreiten.

Das Tier ist mischerbig für die Erkrankung. Es besitzt eine normale und eine mutierte (kranke) Erbanlage. Wenn es zur Zucht eingesetzt wird, erhalten durchschnittlich 50% der Nachkommen die mutierte (kranke) Erbanlage. Träger der Erbanlage erkranken nicht.

Das Tier trägt zwei mutierte (kranke) Erbanlagen und wird erkranken. Wenn es zur Zucht eingesetzt wird, erhalten alle Nachkommen eine mutierte (kranke) Erbanlage.

Vererbung

Diese genetische Variante wird autosomal-rezessiv vererbt. Das bedeutet, ein Individuum kann frei (homozygot normal), betroffen (homozygot betroffen) oder Träger (heterozygot) sein.

Träger können die Mutation in einer Population verbreiten ohne selbst Symptome zu zeigen. Deshalb ist es sehr wichtig, Träger zu identifizieren, um eine Verbreitung der Mutation zu verhindern.

Schweregrad der Erkrankung

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Code H730

Canine Multifokale Retinopathie Typ 2 (CMR2)

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